Auf den Tag genau sind wir jetzt ein Jahr hier.
Vor einem Jahr sind wir allein zu dritt mit unseren 4 Koffern und dem Fahrrad im Karton zum Flughafen Stuggi aufgebrochen, haben unser Leben in der Dääägerlocher Komfortzone verlassen und uns nicht wirklich vorstellen können, was da so auf uns zukommen wird. Ein mulmiges Gefühl hatten wir in den Wochen vor der Abreise allemal.
Natürlich waren die wichtigsten Sachen wie Haus mit Möbeln, Auto, Job und Kindergarten organisiert. Aber im Gegensatz zu den VWlern oder Audianern haben wir nicht gleich ein Willkommenskomitee in einer deutschen WhatsApp-Gruppe gehabt, sondern waren erst mal auf uns alleine gestellt.
Was das Land an sich an Kultur, Natur und Tierwelt zu bieten hat, haben wir auch erst mit der Zeit mit viel herumreisen herausgefunden.
Im letzten Jahr haben wir so gut es ging eine Sprache versucht zu erlernen, uns nach anfänglichem Kulturschock in der neuen Umgebung zurechtgefunden, einen komplett neuen Freundes-/ Bekanntenkreis aufgebaut, sich im Job durchgebissen und uns gemeinsam als Familie durchgewurschtelt. In der "deutschen Blase" haben wir uns nicht ausgeruht (auch wenn's natürlich viel bequemer wäre) sondern versucht uns pro aktiv einzubringen.
Und das hat sich mehr als gelohnt! Wir waren auf unzähligen Festen eingeladen und haben interessante Leute und Bräuche kennengelernt.
Die bisherigen Erfahrungen haben uns für die anfängliche Ungewissheit mehr als entschädigt. Die Chance (in unserem Alter 😆) einen komfortablen Neuanfang zu wagen, war eine tolle Erfahrung.
Und morgen geht es für 1 Woche, quasi als Geschenk an uns selber, nach Baja California Sur.
Ihr dürft gespannt sein...
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