... und dieses mal nicht weggefahren.
Samstags konnten wir nämlich unsere Kolibriskulptur abholen! Jaaaaa, eigens in Auftrag gegeben und schon wurde ein Unikat hergestellt. Und zwar von Pablo Rafael Lopez Artansánchez höchstpersönlich!
Den hat Daniel zufällig bei seiner allzweiwöchentlichen Stammtischrunde kennengelernt. Dass er einer der bekanntesten Esculptores von Mexiko ist, hat er erst später erfahren. Im Laufe der Unterhaltungen entstand dann aufgrund eines Kolibri-Fotos die Idee, eine Skulptur aus Bronze herzustellen. Man muss dazu sagen, dass es in Mexiko in einigen Städten Stadtmodelle aus Bronze von PabLop gibt. Und ausserdem hat er bereits Skulpturen von Papst Johannes Paul II, Madonnenfiguren sowie von Persönlichkeiten wie Hugo Sanchez oder Placido Domingo hergestellt.
Den Werdegang unseres Kolibris haben wir mitverfolgen können., vom ersten Entwurf bis hin zur Wachsfigur, Abdruck und natürlich auch kaputte Rohlinge...
Tja... und jetzt sind wir sehr stolz dass eine Bronzeskulptur von ihm unser Wohnzimmer verschönert!
Nachmittgs war dann mal wieder ein Kindergeburtstag. Dieses mal mit einem ganz wunderbaren Marionettentheater. Nachdem wir die Augsburger Puppenkiste schon auf Youtube öfters gesehen haben, war das Live auch mal sehr toll!
Candy-Bar der Extraklasse
Geburtstag hatte übrigens Isabellas bester Freund Basti.
Seine Mama Fabiola hat Gastgeschenke gehäkelt, für jedes Kind ein anderes Stofftier. Unglaublich.
Sonntags war dann ein Mama-Frühstück- mein erster Babyshower. Dieser Brauch ist noch nicht aus den USA über den grossen Teich zu uns geschwappt. War interessant und ich mal wieder allein unter Mexikanerinnen und natürlich Party.
Hier wird, im Gegensatz zu uns sowohl Geschlecht als auch Name vor der Geburt bekannt gegeben.
Den Montag (Feiertag) haben wir dann bei Freunden ausklingen lassen. Und zwar.... Premiere.... um da gemeinsam Super Bowl Endspiel anzuschauen. Wir sind beide komplett clean an die Sache ran. Und waren gelinde gesagt geschockt. Und zwar ziemlich.
Mal abgesehen von dem für uns seltsam anmutenden Patriotismus mit Militär, F16 überm Stadion und Vietnamveteranen, bestand das "Spiel" aus ungefähr 75% Werbung!!! Kein Wunder, dass Fussball in USA nicht so wirklich populär ist. Da muss die Aufmerksamkeitsspanne ja tatsächlich 45 Minuten + betragen.
Also sportliche Leistung sieht für uns anders aus. Aber Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und es lässt sich auch nicht drüber streiten. Nur so kann auch der Hype bezüglich der Halbzeitshow mit Shakira und JLo und den gruseligen Medleys erklärt werden.
Insgesamt haben wir das Thema einfach unter Lebenserfahrung abgehakt und freuen uns im Sommer auf Olympia mit RICHTIGEM Sport.
Da es der 2. Februar war, gab es sogenannte Tamales.
Am 6. Januar ist hier Hl. Dreikönig, der Tag, an dem es- wie in Spanien auch- erst die Weihnachtsgeschenke gibt. Es ist Tradition, gemeinsam Rosca del Reyes aufzuschneiden und zu essen.
In den Kuchen eingebacken ist eine Jesusfigur. Derjenige, der es erwischt (so wie Daniel im Büro) muss am 2. Februar Tamales in verschiedenen Geschmacksrichtungen mitbringen. Hier gab es dann von den Gastgebern verschiedenste: In den Banananen- oder Reisblättern wird eine Masse aus Maismehl gegart. Gefüllt waren sie mit Hühnchen und Salsa Roja, Verde oder Mole, oder auch in süsser Variante mit Nüssen oder Schokolade.
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